Unternehmenswerte der DGD Stiftung
Christliche Nächstenliebe prägt unsere grundsätzliche Haltung gegenüber jedem Menschen. Im Evangelium von Jesus Christus beschreiben GLAUBE – HOFFNUNG – LIEBE den Geist, aus dem wir handeln.
Die gemeinnützige DGD Stiftung als Trägerin der DGD Stiftung gGmbH und deren vielfältigen Tochterunternehmen ist ein diakonischer Unternehmensverbund innerhalb des Netzwerkes Deutscher Gemeinschafts-Diakonieverband. Der Verbund ist Teil des Gnadauer Gemeinschaftsverbandes und Mitglied im Diakonischen Werk Hessen sowie anderen gliedkirchlichen Diakonischen Werken. Er weiß sich dem Auftrag verpflichtet, das Evangelium von Jesus Christus in Wort und Tat zu bezeugen. Sein Dienst ist daher Wesens- und Lebensäußerung der Evangelischen Kirche.
Auf der Grundlage einer über 125-jährigen Geschichte großartigen Engagements für Menschen wollen wir die DGD Stiftung und ihre Einrichtungen im Sinne der von den Diakonissen geprägten christlichen und missionarischen Werte weiterführen. „Mehr als Medizin & Pflege“ wird in unseren Grundwerten erlebbar, auf die wir gemeinsam verpflichtet sind:
Fachlich kompetent. Patientenversorgung und Dienstleistungen jeder Art erfolgen in hoher Qualität und nach wissenschaftlich begründeten Standards wie modernen Arbeitsmethoden.
Christlich engagiert. Unser christliches Profil wird in alltäglichen Arbeitsabläufen und besonderen Veranstaltungen erlebbar. Es ist Kern unserer Dienstgemeinschaft.
Herzlich zugewandt. Wir entscheiden uns zu dieser grundsätzlichen Haltung gegenüber allen Menschen, die auch von unseren Patientinnen und Patienten wahrgenommen werden kann.
Vielfalt im DGD-Stiftungsverbund
Die DGD-Stiftung sieht Vielfalt als Teil des menschlichen Miteinanders. Unterschiedliche Herkunft, Religion, Lebensweisen, Fähigkeiten und Überzeugungen sollen auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes mit Respekt wahrgenommen werden. Es geht nicht um Beliebigkeit, sondern darum, Unterschiede so zu gestalten, dass ein gutes und verlässliches Zusammenleben möglich ist. Das Wort über allem lautet: „Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat.“ (Röm 15,7)
Vielfalt ist Bereicherung und auch Herausforderung. Sie braucht Orientierung durch gemeinsame Werte und die Bereitschaft, Konflikte miteinander fair zu lösen. Ausgrenzung, Abwertung und Diskriminierung haben bei uns keinen Platz. Vielfalt soll sich im konkreten Umgang mit Menschen zeigen.
Menschen mit unterschiedlicher Herkunft und kultureller Erfahrung sollen als Bereicherung gesehen werden. Integration gelingt durch Begegnung, Teilhabe und Lernen voneinander. Rassismus und Fremdenfeindlichkeit widersprechen der Menschenwürde und der christlichen Verantwortung.
Teilhabe aller Menschen steht für uns im Mittelpunkt. Menschen mit Behinderung sollen nicht bevormundet, sondern ernst genommen und mit einbezogen werden. Wichtig ist, dass die Betroffenen mitentscheiden. Hilfe soll so gestaltet sein, dass sie Selbstbestimmung stärkt und echte Zugehörigkeit ermöglicht.
Wir achten alle Menschen, unabhängig von sexueller Orientierung oder geschlechtlicher Identität. Sie werden fachlich und menschlich wertschätzend behandelt. Im Alltag brauchen wir klare, situationsgerechte Lösungen, die Würde und Sicherheit aller berücksichtigen.
Ziel: ein Miteinander, das Unterschiede nicht verleugnet, sondern verantwortungsvoll zusammenführt. Für uns sind der Glaube an Gott, den Schöpfer einer vielfältigen Welt und der Glaube an Jesus Christus Grund und Quelle einer diakonischen Praxis, die von Liebe und Respekt zu allen Menschen bestimmt ist.
Die „Orientierungshilfe zum Umgang mit Vielfalt im DGD-Stiftungsverbund“ finden Sie hier:
Das Leitbild unseres Stifters DGD
Wir sind ein Verbund diakonisch-missionarischer Einrichtungen im Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverband. Die Glaubens-, Lebens- und Dienstgemeinschaften der Diakonissen, die Studien- und Lebensgemeinschaft Tabor sowie die Diakonische Mitarbeiterschaft bilden prägende Personenkreise unserer Arbeit.
Wir wissen uns dem geistlichen Erbe der Reformation und des Pietismus verpflichtet. Mit vielen Christen in unseren Einrichtungen gestalten wir den missionarisch-diakonischen Auftrag zeitgemäß. Dazu hat Jesus Christus uns berufen und gesandt.
Missionarisch-diakonisches Handeln bedeutet für uns, anderen mit Wort und Tat zu dienen. Die Einladung zum Glauben an Jesus Christus umfasst die ganzheitliche Zuwendung zum Menschen.
Persönliche und gemeinschaftlich gelebte Frömmigkeit auf der Grundlage der Bibel verwirklicht sich in allen Betätigungsfeldern unseres Dienstes. Er geschieht in der Erwartung des wiederkommenden Herrn Jesus Christus.
Wir rechnen mit der Leitung des Heiligen Geistes und mit seiner erneuernden Kraft.
Als Menschen, die von der Vergebung Jesu Christi leben, begegnen wir uns in gegenseitigem Respekt und offener Kommunikation.